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Eingestellt am: 26.01.2010

Hessen ist pleite


Kategorie: Allgemeines
Das Eigenkapital des Flächenlandes ist komplett aufgezehrt, Rückstellungen für Pensionen nicht vorhanden. Wäre Hessen ein Unternehmen, müsste es Insolvenz anmelden. Eigentlich schon komisch: Wir tuscheln über den Beinhahe-Staatsbankrott von Griechenland sowie Dubai und vor unserer Haustür ist ein großes Flächenland de facto insolvent: Hessen.

Bund- und Länderhaushalte werden nicht nach kaufmännischen Grundsätzen geführt Was viele nicht wissen: Alle Bundesländer (außer dem Stadtstaat Hamburg) praktizieren ihre Buchhaltung nach »kameralistischen« Grundsätzen. Im Gegensatz zur doppelten Buchführung, wie es in Unternehmen üblich ist, werden nur Einnahmen und Ausgaben betrachtet, jedoch nicht im betriebswirtschaftlichen Sinne und auch ohne Erträge und Aufwendungen zu ermitteln. Das macht die Kameralistik zu einem unzulänglichen Rechnungswesen. Und dennoch wird in den Länderhaushalten exakt nach dieser Methode verfahren. Das heißt nichts anderes, als dass die Haushalte bisher nicht nach kaufmännischen Grundsätzen geführt und wichtige Tatsachen vor dem Steuerzahler »verschleiert« worden sind. Bestes Beispiel dafür ist Hessen.

Beitrag: Michael Grandt
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