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Eingestellt am: 07.12.2010

Ein jugendtypisches Fehlverhalten


Kategorie: Nachrichten "BRD"

"Meine Frau arbeitet als Floristin in einem Laden in der Fußgängerzone. Im Sommer wurde sie dabei Opfer eines Trickbetrügers. Dessen Masche war folgende: Er gab vor, eine Kleinigkeit zu kaufen - in dem Fall eine Ansichtskarte. An der Kasse behauptete er dann, 50 EUR gegeben zu haben und verwickelte die Verkäuferin so in ein irritierendes Gespräch, dass er sie überrumpelte und ihm dann auf 50 EUR Wechselgeld zurück gegeben wurde. Da meiner Frau die Angelegenheit spanisch vorkam, machte sie einen Kassensturz und siehe da - es fehlten 50 EUR.

Sechs Wochen später erschien der sympathische, junge, südländische Herr wieder mit der gleichen Masche vor meiner Frau. Sie roch sofort Lunte, gab einer Kollegin ein Zeichen, die sofort die Polizei alarmierte. Meine Frau verwickelte nun den Herrn in ein Gespräch, um Zeit bis zum Eintreffen der Polizei zu gewinnen. Nun war dem Betrüger das Plaster zu heiß und er ergriff die Flucht. Meine Frau ging ihm unbemerkt nach, so dass die Polizei ihn schließlich ergreifen konnte. Selbst die Lokalzeitung berichtete am nächsten Tag über den Vorfall.

Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Bande junger, türkischer Männer handelte, die im Rheinland und Ruhrgebiet auf die beschriebene Art und Weise Ladenlokale in den Fußgängerzonen heimsuchten.

Mit der gestrigen Post vom Staatsanwalt dachte ich, dass meine Frau nun zur Zeugenaussage geladen wurde. Doch ich war geschockt, als ich den Inhalt las. Das Verfahren gegen Mustafa L. wird eingestellt. Wörtlich "es handelt sich dabei um ein jugendtypisches Fehlverhalten. Es besteht kein weiteres öffentliches Interesse an der Verfolgung dieser Angelegenheit"."

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